Bolivia's and Chiles "Cordillera de los
volcanes" and incredible Salars, lakes
and volcanic features...

Salar Uyuni - Campspot east of "Isla Pescada"
- Sunrise view out of a cave on the island....
...
fantastische Gegend, ein Vulkan nach dem anderen (absolutes
Landschaftshighlight - dachten wir bis wir in Bolivien, suedlich der Salar
de Uyuni, durch die Cordillera de los Volcanes fuhren), Geysire, die im 10
Minuten Abstand hochzischen und in der eisigen Kaelte gleich nen
Minigletscher generieren

"Drive-in-Geyser" of Puchuldiza - Chile...
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da bleibt auch nem Vulkanbanausen der Atem weg (und sonst halt mindestens
wegen der Hoehe und der Kaelte).. einfach grandios.

...
Andererseits war dies wohl die menschenfeindlichste Gegend, in der wir uns
bewegten die wenigen Zusammentreffen mit Einheimischen haben uns tief
bewegt, schockiert. Die Menschen haben wirklich nichts, wovon sie leben,
konnten wir nicht herausfinden, auf dieser Hoehe waechst nix mehr, enorm
hohe Kindersterblichkeit, eine Krankheit grassiert (was genau, haben wir
nicht verstanden, aber Friedhoefe sind voller neuer Graeber, viele mit
Kindersachen dekoriert), Temperaturen in der Nacht um -15C, kein
Holz

zum Heizen, Kinder, deren Haut bereits mit 4 Jahren von Kaelte und Sonne
voellig zerstoert ist... Zukunft, ein Wort ohne Bedeutung, wichtig ist
nur, den heutigen Tag zu ueberleben ...

dann ueber die Grenze wieder zurueck nach Bolivien (Grenzueberquerungen
sind hier - im Gegensatz zu Central America - absolut problemlos (einzig
muessen wir immer Fruechte und Gemuese verstecken) und rein ins
Salarabenteuer. Den Salar de Coipasa haben wir ohne Infos, GPS-Daten und
daher mit dementsprechenden Herzpoltern ueberquert. Sind einfach der
einzigen Autospur, die wir gefunden haben, gefolgt ... het er, heternid,
het er???? ... und sind irgendwo dann auch wieder an Land gefahren, dank
unserer elektronischen, russischen Karten, konnten wir sogar eruieren, wo
wir uns befanden, haben dann aber gewisse Linien falsch interpretiert und
sind auf nem Vieh(?)pfad in die Berge hochgefahren ... bis dann auch
Marius davon ueberzeugt war, dass die Linie wirklich keine Strasse
bedeutete, hat es 2 Stunden Ruettel und Schuettel, div. Ueberquerungen von
trockenen Wasserlaeufen, einen Wald voller Kakteen und ein
kopfschuettelnder Bauer gebraucht...

Fazit...
bolivische Karten sind unbrauchbar, but as well never trust a Russian ...
Mit all den GPS-Daten, die wir von der Salar de Uyuni hatten, war dies
dann weniger ein Abenteuer, dafuer die weltbeste und schoenste Autobahn
... mit 100 Sachen ueber die Salzdecke zu rasen, das macht
Spass, unbeschreibliches Erlebnis... muss man selbst erlebt haben.
Kaum
hatten wir die gleissendweisse Traum-Autobahn verlassen, sehnten wir uns
schon nach ihr ... mehrheitlich im Schritttempo ging es ueber Stock und
Lavastein, Sand und Salz oder wenn wir so was aehnliches wie ne
"Strasse" fanden, dann schuettelten wir mit 80 Sachen ueber
"Wellblech", einfach in der Hoffnung, dass nicht noch ploetzlich
ein Loch auftaucht. Und dann alle 5-10 Minuten ein Stoehner von Marius ...
"ich kann nicht anders, ich muss einfach nochmal ...", ne
Vollbremse, ne Staubwolke, sprang raus mit Kamera und Fotoapparat
bewaffnet und fotografierte und fotografierte...


gelb,
rot, schwarz, Vulkan um Vulkan, zum Teil noch mit einer Rauchwolke,
dazwischen das gelbe Punagras, blauer Himmel, Seen rot, blau, gruen,
Flamingos ... wir waren aus dem Haeuschen, unser landschaftliches
Reise-Highlight! Tagsueber waren die Temperaturen trotz des eisigen Windes
(Sturmes?) noch knapp ertraeglich, nachts jedoch gefror uns bei -15 C
einfach alles; ...dass sich die hiesigen Hasen hier nicht was
abfrieren!!!?


...
nachdem wir 2 mal auf unseren Morgenkaffee verzichten mussten, weil das
Wasser im Auto steinbeingefroren war, verpackte ich nebst meiner
Bett(tee)flasche noch ne Flasche Wasser in meinen Schlafsack... und der
Morgen war wieder gerettet :-). Ganz sicher die beste Investition, die wir
im Mai in der Schweiz getaetigt haben, war der Kauf unserer Heizung. Trotz
Einschraenkung des Herstellers hat sie gluecklicherweise auch auf ueber
4000 Meter bestens funktioniert (sonst haetten wir Peru und Bolivien wohl
noch mehr verkuerzt).
Sitzstreik Franziska: "Zu schoen zum einfach
weiterfahren".... ;)
...
aber aebe, erstens kommt es anders als.. oder wrong time, wrong place..
und unser geliebtes Goeppeli wird nicht von einer Prinzessin sondern von
einem 24 Meter langen Transporter gekuesst und verwandelt sich in einen
Blechklumpen mit haengenden, zersplitterten Lampen, verbogener Haube und
Kotfluegel, zerschmetterter Pullbar, verliert all seine Lebenssaefte ....
und das Riesena.... von Chauffeur weigert sich, schriftlich ein
Schuldgestaendnis zu geben, verweigert Angaben ueber Namen etc und haut
einfach ab... und wir stehen da, ziemlich schockiert und sprachlos.




Unfall - Mit Fahrerflucht, wie's im Bilderbuch steht..... - Hugi schiesst
noch rasch essentielle Bilder....
Gluecklicherweise
ging es den Berg runter und so konnten wir fast bis ins naechste Kaff
runterrollen (dafuer ist jetzt auch noch die Handbremse futsch) und
rechtzeitig Anzeige erstatten. Die Polizei erwischte den Lastwagen noch
vor der Grenze, aber .... da wir keine Koerperverletzungen aus dem Unfall
trugen, notierte die Polizei nur Namen und Versicherung des Chauffeurs und
liess die Typen ueber die Grenze ... asi es ... Fahrerflucht, wen
interessierts, s'ist ja nur Blech ...









Tja,
und nun stecken wir in Jujuy und fuehlen uns nicht sonderlich judihui ...
aber wenigstens scheinen wir nen Supermech zu haben... der sich nicht nur
gleich ums Auto gekuemmert hat, sondern mir auch noch spaet abends einen
Termin beim Augenarzt besorgte und auch sonst organisatorische Wunder
vollbringt. Auch hoffen wir noch auf ein Schuldgestaendnis des Chauffeurs
und somit, dass die Versicherung der Transportfirma den Schaden
uebernehmen wird. Inzwischen wissen wir auch, weshalb der Typ Fahrerflucht
begann ... wir waren an diesem Tag sein 2. Unfall!
Glueck im Unglueck, dass wir nicht mit gebrochenen Gliedern im Spital
liegen.
So geniessen wir im Moment feines Essen, guten Wein und die angenehmen
Temperaturen in San Salvador de Jujuy und finden wieder mal Zeit, an
unserer Homepage zu arbeiten und uns um verschiffungsmoeglichkeiten
unseres Gefaehrtes in die Schweiz zu kuemmern.
Tja... - nun platzieren wir noch die gesamte Web-foto Galery dieses
gesamten wirklich unglaublich tollen Abenteuer-Ausflugs und wuenschen
"Happy Landing in der Cordillera de los Volcanes in Bolivien und
Chile.... :)

Fumaroles at unknow volcano (Border Bolivia/Chile)....

Geysers, Chile August 2003...